Fast 15 Jahre ist es her, dass David Schalko mit „Braunschlag“ eine der wichtigsten österreichischen Serien der letzten Jahrzehnte geschaffen und sich selbst als Serienmacher von Rang etabliert hat. Nun kommt Staffel zwei: Vor über einem Jahrzehnt war Braunschlag in aller Munde. Eine angebliche Marienerscheinung zog tausende Touristen ins nördliche Waldviertel bis ein Atomunfall das Gebiet unzugänglich machte. Alle Braunschlager flüchteten. Bis auf Bürgermeister Gerri Tschach und Discobesitzer Richard Pfeisinger. Jetzt ist die Luft wieder rein, aber irgendwie auch gleich wieder raus. Doch Tschach hat eine Idee: Er setzt kurzerhand eine Verordnung um, laut derer in Braunschlag ab sofort das Jahr 1986 herrscht. Nostalgie trifft digital Detox – Braunschlag ist zurück. Und mit ihm auch die ehemaligen Bewohner und Bewohnerinnen – allen voran Tschachs Frau Herta.