PHOENIX - Telling Stories that Matter
Als der französische Thriller „PHOENIX“ Premiere feierte, wurde er schnell zu einer der meistdiskutierten Serien der Saison. Im Mittelpunkt steht eine Gruppe junger Klimaaktivist:innen, die die Kinder von Führungskräften aus der Wirtschaft entführen – eine Handlung, die weit über den Bildschirm hinaus Kontroversen entfachte: Wie weit darf das Fernsehen gehen, wenn es darum geht, wichtige Themen realistisch darzustellen?
Diese Session bringt wichtige Kreative und Entscheidungsträger:innen hinter der ambitionierten deutsch-französischen Koproduktion zusammen, um die Entwicklung, Finanzierung und redaktionelle Entstehung einer Serie zu diskutieren, die zum Nachdenken anregen soll. Von der Bewältigung der Erwartungen der Sender und internationaler Koproduktionsstrukturen bis hin zum Spagat zwischen politischer Dringlichkeit und der Anziehungskraft des Mainstream-Storytelling untersucht das Panel, was es heute wirklich braucht, um dem europäischen Publikum anspruchsvolle, risikofreudige Dramen zu präsentieren.
An der Diskussion nehmen Morad Koufane (France Télévisions), Produzent Alexandre Charlet und Thomas Gammeltoft (EWC) sowie Maik Platzen (ZDF) teil und bieten einen offenen Einblick in die Spannungen zwischen kreativem Ehrgeiz, öffentlicher Verantwortung und der wachsenden Nachfrage nach mutigem, sozial engagiertem Storytelling im europäischen Fernsehen.