From Audience to Co-Creator: Rethinking Story Development through Culture Thinking

Di., 09.06.26 / 10:15 – 11:45Cinenova / Saal 2Robert Franke, Steve Matthews, Jeannette Bohné, Franziska Gregor, Manori Ravindran
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In einer überfüllten Content-Landschaft ist es mittlerweile genauso wichtig, ein wirklich engagiertes Publikum zu finden, wie großartige Geschichten zu erzählen. Während sich die TV-Branche oft auf Instinkt und Erfahrung verlässt, konzentriert sich die Marketingwelt seit langem darauf, Communities, Subkulturen und kulturelle Signale zu identifizieren – insbesondere im digitalen Raum.
Was können Serienschöpfer von diesem Ansatz lernen? Serien wie „Heated Rivalry“ mögen wie Überraschungserfolge erscheinen, doch sie bauen auf etablierten Traditionen queerer Liebesgeschichten in Manga, Anime und Fanfiction auf, für die es bereits tief engagierte Fangemeinschaften gibt. Die Chance liegt darin, diese Zielgruppen bereits in einer frühen Phase des Entwicklungsprozesses zu erkennen und zu verstehen.
Wie können Produzenten und Autoren solche Communities entdecken und sie sogar in die Gestaltung von Ideen einbeziehen? Und bedeutet dies, das TV-Storytelling weniger als Einbahnstraße, sondern eher als fortlaufenden Dialog zu begreifen? Oder nimmt dieser Ansatz den Autoren ihre kreative Handlungsfreiheit?

In Kooperation mit KÖLN BUSINESS.

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