Fish Bowl: Who Gets To Tell the Story? Building Inclusive Talent Pipelines
In ganz Europa hat die Film- und Fernsehbranche nach wie vor Schwierigkeiten damit, unterrepräsentierte Gruppen sowohl vor als auch hinter der Kamera angemessen zu repräsentieren. Ein Grund dafür liegt in den traditionellen Talentpipelines: Der Zugang zu Filmschulen und Branchennetzwerken begünstigt oft Bewerber:innen aus privilegierteren Verhältnissen, was es nicht nur schwierig macht, sicherzustellen, dass eine Vielfalt an Stimmen Gehör findet, sondern auch, dass Geschichten die gelebte Realität widerspiegeln und nicht in Klischees versinken. Der Aufbau von Talentpipelines und der Zugang zu Entscheidungsträger:innen kann zu einer systemischen Herausforderung werden.
Anstatt sich ausschließlich auf das Problem zu konzentrieren, befasst sich diese Sitzung mit möglichen Lösungen. Im Mittelpunkt stehen Strategien aus ganz Europa, die darauf abzielen, den Zugang zu Erzähl- und Produktionswerkzeugen zu erleichtern, wie beispielsweise Initiativen des finnischen öffentlich-rechtlichen Senders YLE, der junge Kreative über Plattformen wie „Areena Stories“ einbindet. Andere Pilotprojekte von YLE bieten jungen Menschen Ausrüstung, Workshops, Mentoring und – was am wichtigsten ist – Plattformen, auf denen sie ihre Arbeiten präsentieren können, um so den Einstieg in die Film- und Serienproduktion zu finden.
Letztendlich geht es nicht nur darum, wer Geschichten erzählen darf, sondern auch darum, wie die Branche offenere und nachhaltigere Wege zum Storytelling schaffen kann. Diese Fishbowl-Diskussion wird inspirierende Beispiele hervorheben und zu einem offenen Gespräch darüber einladen, wie das europäische audiovisuelle Ökosystem vielfältigere und zugänglichere Wege zum Storytelling schaffen kann – und sicherstellen kann, dass auch Geschichten jenseits des Mainstreams ihr Publikum finden.